Leben + Erkenntnisse auf Moloka'i
- Dagmar Wegmann

- 22. Feb.
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 18 Minuten
Seit 2012 erkunde ich zusammen mit meinem Partner die hawaiianischen Inseln. Für mich öffnete dies eine Welt, von der ich seit meiner Kindheit geträumt habe.
Im Lauf der Jahre und während 10 Glücksreisen, die wir als Gruppenreise angeboten haben, sammelte ich viele Erkenntnisse und tiefere Einblicke in das Leben auf diesen Inseln inmitten des Pazifiks.
Zum Abschluss der Jubiläumsreise verweilen wir ein paar Wochen auf Moloka’i, der ursprünglichsten zugänglichen Insel.
In diesem Blog teile ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen des ALOHA-Spirits gerne mit dir, damit du das eine oder andere für dein Leben nutzen kannst. Teilen ist hier selbstverständlich und dies wünsche ich dir und der ganzen Welt, als friedvolle Basis für ein harmonisches und respektvolles Miteinander.
ALOHA von Herzen, deine Dagmar
März 2026 ( Video-Text in Schriftsprache)
ALOHA kann die Welt heilen.
Das habe ich schon immer geglaubt. All die Jahre in denen ich mich mit dem Frieden der Welt und den Menschen beschäftige. Je länger ich mich hier auf der Insel Moloka’i in Hawai’i aufhalte, desto klarer wird mir, wie das Paradies immer wieder mit den Auswirkungen von Menschen, die das nicht glauben, konfrontiert ist. Oder von denen, die es nicht fühlen können. Dieses Fühlen des Miteinanders, diese Kuleana, die Verantwortlichkeit der Grundregeln des Menschseins. Nämlich, dass wir alle mitverantwortlich sind für die näheren Umstände oder die weltlichen.
Der Unterschied der Inselwelt zu der Weltansicht in der Schweiz liegt darin, dass die Menschen hier nicht schimpfen oder verurteilen und vor allem nicht mit Machtausübungen oder Gewalt reagieren. Sie verteidigen die eigenen Werte, indem sie einfach hinstehen und das tun, was sie für richtig halten und andere nicht diffarmieren, verletzen oder runtermachen. Sie stehen einfach hin und leben ihr Leben. Sie stehen für ihre Rechte und Sichtweise ein. Sie fordern die anderen auf: «Lasst uns in Ruhe.
Wir tun euch nichts, also respektiert uns ebenfalls.»
Die Molokaianer möchten die Einfachheit bewahren. Sie wollen nicht in diesen Fortschritt gehen, die andere als Glück und Erfüllung sehen. Nein, ich erlebe es genau im gegenteilig.
Je mehr du dich in eine Bescheidenheit gibst, dass es nicht jeden Tag alles zu kaufen gibt. dass du keine ständige Konsummöglichkeit hast, desto mehr kommst du in die Zufriedenheit. Nicht in den Mangel, wie du vielleicht glaubst.
Wenn ich in der Schweiz bin, wird mir dieses weniger Haben als Mangel zugesendet. Viele glauben, dass man 7 verschiedene Brotarten oder 20 Joghurtvarianten braucht. Ich beschreibe hier die Allgemeineinstellung einer Schweizerin oder eines Schweizers, die das als selbstverständlich erwarten. Jetzt glaube ich:
Je weniger zur Verfügung steht, desto zufriedener werde ich und vermisse nichts.
Die Voraussetzung liegt im Ausprobieren. Zugegeben in allen Konsum überfluteten Ländern ist das schwieriger.
Es braucht eine Überzeugtheit, dass weniger mehr bedeutet.
Ich empfehle dir, dies auszuprobieren. Auch dann, wenn du nicht auf eine Insel fliegen kannst, versuche die Fülle der Konsumgüter zu reduzieren. Je mehr du dies praktizierst, wirst du es als wertvollere Fülle erleben, mehr Zeit für dich selbst, deine Liebsten zu haben und dich vermehrt um dein Leben kümmern kannst.
Wir vergeuden so viel Zeit mit der Beschaffung von Ware oder das Kümmern um andere Geschichten, die es für die eigene Geschichte nicht braucht.
Beschäftige dich nicht mit Dingen, die schief laufen.
Es ist eine Tatsache, dass es viele Menschen gibt, die das nicht so sehen. Die immer noch in der Gier und der Machtausübung gefangen sind, die Kriege anzetteln im persönlichen wie auch im weltlichen Bereich. Eigentlich hat es nie aufgehört.
Je mehr Menschen, dies als Spiegel zur Kenntnis nehmen, dass sie keinen Krieg wollen, sondern das Wohlwollen pflegen, desto schneller erblüht der Frieden.
Dies übe ich hier jeden Tag, denn diese Machenschaften gehen nicht spurlos an mir vorbei. Es schmerzt, wie viele Menschen diese Bewusstseinsebene nicht verstehen. Du und ich, wir verstehen es. Praktiziere es und übe weiter. Lass uns Menschen sein, die dieses Wissen im alltäglichen Leben anwenden und nicht nur darüber sprechen, sondern diese Lebenshaltung für das Glück und die Zufriedenheit praktizieren.
Dass nebst dieser kriegsführenden Welt eine andere friedvolle bereits existiert.
Ich sende dir eine Meeresbrise in die Schweiz, nach Europa oder wo du auch immer bist, dass du den Atem von ALOHA in dich hineinholen kannst.
Aloha, deine Dagmar

4.3.2026
Wie sich die Menschen hier für ihre Grundrechte einsetzen, ist wie Balsam für meine Seele. Auch Hawai’i und Moloka’i hatten in der Vergangenheit Angriffe von Fremden zu überstehen. Auch wenn die lemurische Energie überall stark spürbar ist, haben die Inseln auch ihre Wunden. Die Kama’ãina, wie man die ‘Einheimischen Bewohner’ nennt, kämpfen nie, um andere zu verletzen, sondern um das eigene Land und die Art und Weise ihrer Lebenseinstellung zu bewahren.
Im Halawã Valley, dem ältesten Tal dieser Insel, indem ich mich so sehr mit der Quelle verbunden fühle, sieht man die Spuren der Vergangenheit oder auch diejenigen der aktuellen Stürme, die hier vor drei Wochen wüteten deutlich. Wenn man sich dann dieser nach unseren Augen, Unordnung hingibt, sieht man plötzlich die Schönheit der Elemente und wie die Materie selbst sich schützt. Die Lavasteine schützen das Tal vor dem Wegschwemmen der Vegetation, damit im Tal die Tarofelder angelegt werden können. Umgefallene Bäume werden liegen gelassen und die Menschen suchen sich einen anderen Weg, um den Weg zum reinigenden Wasserfall zu bahnen. Oder sie warten, bis die Natur das Durchkommen wieder ermöglicht. Manchmal braucht es einfach Zeit, damit sich alles wieder beruhigen kann. Ohne Gewalt, mit ganz viel Geduld.
So hatte auch die Menschheit ganz viel Zeit, um sich der eigenen Verwüstung durch den verschleierten Verstand, bewusst zu werden und jetzt klärt sich alles mit denjenigen Menschen, die die Schönheit von Mutter Erde und dem Menschsein immer noch erkennen können.
Wir ehren und segnen die Vergangenheit am Strand inmitten des Schwemmholzes und heissen die Klärung und das Neue, das gerade am sich zeigen ist, willkommen.
Hãlawa bedeutet: «es ist alles getan» oder «atme den Tag, den Augenblick».
Komme an bei dir und dem Hier und Jetzt und erkenne die Grossartigkeit deines Seins.
Danke, dass du deinen möglichen Einsatz gibst, um die Welt aus der Dunkelheit erblühen zu lassen.
Aloha deine Dagmar

Januar 2026
Momentan zeigt sich uns fast jeden Tag ein Regenbogen. Dieses Zeichen aus Frequenzen fasziniert mich immer wieder. Die Farben des Universums sind immer existent, doch wenn wir sie mit unseren physischen Augen sehen können, glauben wir, dass da noch mehr ist, als nur das was wir anfassen können.
Dies ist auch eine Erkenntnis des vielseitigen tiefgründigen Sinn des Aloha-Spirits: Lerne zu sehen, was scheinbar physisch nicht gesehen werden kann.
Aloha deine Dagmar🌈

Januar 2026
Seit vielen Jahren bereise ich Hawai‘i. Eine Inselkette mit 7 bewohnten Inseln im polynesischen Pazifik. Jede Insel strahlt für sich und sendet energetische Frequenzen für die verschiedenen Körperenergiefelder aus.
Hawai‘ Island - Wurzelfeld
Maui - Sakralfeld
Lana‘i - Solar-Plexus
Moloka‘i - Herzfeld
O‘ahu - Halsfeld
Kaua‘i - Drittes Auge
Ni‘ihau - Kronenfeld
Für meinen längeren Aufenthalt nach 10 Gruppen-Glücksreisen von 7 Wochen, habe ich Moloka‘i gewählt. Ich fühle mich hier wohl und möchte den ursprünglichen bescheidenen Lebenstil näher beleuchten. Dies ist hier besonders gut möglich, da die Insel nur wenige Touristen anzieht, da die Molokaianer den Luxus stets fern halten.
Wir sprechen immer öfters von „Naturverbundenheit“.
Gerade in der Schweiz ist das in der Bewusstseinentwicklung zum Trend geworden.
Doch was bedeutet das denn wirklich?
Mutter Erde wirklich zu begegnen kannst du nur, wenn du sie fühlst und berührst. Auf dieser Herzensinsel findest du kaum ein Auto, FlipFlops oder Kleider, die nicht mit roter Erde in Berührung gekommen sind.
Du kannst die Erde und ihre Schwingung noch besser wahrnehmen, wenn du auch zu Hause mal barfuss auf den Feldweg oder auf die Wiese oder allenfalls im Winter in den Schnee stehst und mit deinen Händen die Bäume und Pflanzen berührst, nachdem du sie gefragt hast, ob du sie umarmen darfst.
Für die Hawaiianer ist das immer noch selbstverständlich und natürlich.
Wenn du die Natur wirklich wieder verstehen und achten möchtest, empfehle ich dir, diese Art von Berührung wieder in dein Leben zu integrieren. Die Pflanzen und Bäume sprechen zu dir. Lerne sie wieder zu verstehen.
Der Gedanke vom „sauber bleiben von deiner Haut, deinen Kleidern oder Schuhen, sollte zweitrangig werden.
Übe es und schau, wie es sich anfühlt, wenn du diese Verbundenheit aufblühen lässt.
Aloha deine Dagmar🌱














































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